Früherkennung von Prostatakrebs

Weil bei einem Prostatakarzinom im Frühstadium die Heilungschancen groß sind, empfiehlt sich für die meisten Männer ab 45 eine Früherkennung mit Bestimmung des PSA-Werts und digitaler rektaler Untersuchung (DRU).

Das Prostata-spezifische Antigen (PSA)

Das Prostata-spezifischen Antigen (PSA) kommt bei gesunden Männern vor, sein Wert im Blut eignet sich aber auch als Tumormarker und kann Hinweise auf Prostatakrebs geben sowie zur Beurteilung von dessen Verlauf und Behandlung dienen.

Wie viele PSA-Tests werden empfohlen?

Als Screening auf Prostatakrebs genügt dies wohl für mindestens die Hälfte aller Männer im Laufe ihres Lebens, so eine schwedische Studie. Lediglich bei höheren, aber noch normalen Werten empfehlen sich Untersuchungen alle 2-4 Jahre.

Fehlerhafte Studie - PSA-Test zu Unrecht in Verruf

Über den Nutzen des PSA-Tests zur Früherkennung von Prostatakrebs wird seit Langem gestritten. Dabei beriefen sich Kritiker bislang auf eine große Studie, die dem Test seinen Nutzen absprach. Doch gerade in dieser Studie kam es wohl zu relevanten Fehlern, was zu einer Neubewertung des PSA-Tests führen könnte.

PSA Test nach Sport nicht empfehlenswert

Eine aktuelle Untersuchung bestätigt, dass Sport zu einer Erhöhung des PSA-Wertes führen kann. Das gilt allerdings nicht für alle Männer.