Prostata-spezifisches-Antigen (PSA)

Die Bestimmung des PSA eignet sich hervorragend als Tumormarker. Sein Blutspiegel kann Hinweise auf Prostatakrebs geben. 

PSA-Bestimmung zur Früherkennung des Prostatakrebses

Der Prostatakrebs ist in Österreich die häufigste Krebserkrankung des Mannes Rund jeder zehnte Krebstodesfall bei den Männern war 2015 laut Statistik Austria auf Prostatakrebs zurückzuführen. Prostatakrebs tritt gehäuft im höheren Alter (ab 45. Lebensjahr) auf. Aus diesem Grund ist eine rechtzeitige Erkennung dieser Tumorerkrankung, also in einem frühen Stadium der Entstehung, sinnvoll, zumal diese Tumoren im Anfangsstadium sehr gut zu behandeln sind und die betroffenen Männer in den meisten Fällen geheilt werden können.

Das Prostata-spezifische Antigen (PSA)

Das Prostata-spezifischen Antigen (PSA) kommt bei gesunden Männern vor, sein Wert im Blut eignet sich aber auch als Tumormarker und kann Hinweise auf Prostatakrebs geben sowie zur Beurteilung von dessen Verlauf und Behandlung dienen.

Wie viele PSA-Tests werden empfohlen?

Als Screening auf Prostatakrebs genügt dies wohl für mindestens die Hälfte aller Männer im Laufe ihres Lebens, so eine schwedische Studie. Lediglich bei höheren, aber noch normalen Werten empfehlen sich Untersuchungen alle 2-4 Jahre.

Fehlerhafte Studie - PSA-Test zu Unrecht in Verruf

Über den Nutzen des PSA-Tests zur Früherkennung von Prostatakrebs wird seit Langem gestritten. Dabei beriefen sich Kritiker bislang auf eine große Studie, die dem Test seinen Nutzen absprach. Doch gerade in dieser Studie kam es wohl zu relevanten Fehlern, was zu einer Neubewertung des PSA-Tests führen könnte.