Ursachen des Prostatakarzinoms

Warum Prostatakrebszellen entstehen und sich manche zu einer lebensbedrohlichen Krankheit weiterentwickeln, ist unbekannt. Als Risikofaktoren gelten das Alter sowie genetische, hormonelle und andere Faktoren. Das Alter ist der größte Risikofaktor für die Entwicklung von Prostatakrebs. Während dieser Tumor vor dem 45. Lebensjahr praktisch nicht vor...

Klassifikation des Prostatakarzinoms

Die Bestimmung des Tumor-Typs (Typing) ergibt meist ein Adenokarzinom (Drüsenzell-Krebs). Dessen Malignität (Bösartigkeit) wird eingestuft (Grading) und am häufigsten als Gleason-Score angegScore angegeben.

Damit der Arzt die richtige Behandlung auswählen und eine korrekte Prognose abgeben kann, muss der Tumor klassifiziert werden. Denn die verschiedenen Tumoren zeigen ein höchst unterschiedliches Verhalten in Wachstum und Ausbreitung.

Zur Klassifikation arbeitet ein Pathologe das aus der Prostata entnommene Gewebe auf und untersucht es mikroskopisch, gegebenenfalls auch mit anderen Verfahren. Das Gewebe kann aus einer Biopsie stammen (s. Untersuchung) oder aus einer Operation (z.B. radikale Prostatektomie, TUR-P = transurethrale Resektion der Prostata). Wichtig für die Beurteilung sind der Aufbau des Gewebes (Histologie) und das Aussehen der Zellen (Zytologie).

Verschiedene Varianten des Prostatakarzinoms identifiziert

Bisher konzentriert sich die Unterscheidung bei Prostatatumoren in „langsam wachsend“ oder „aggressiv“. Nun zeigt eine Studie erstmals, dass es sogar fünf verschiedene Prostatakarzinom-Typen gibt.  Welcher Patient profitiert in welcher Form von einer bestimmten Krebsbehandlung? Diese Fragen stellt sich häufig, wenn Mediziner nicht wissen, wie sich...